Olypisches Turnier 2013

Olympisches Turnier 2013

Schwabecker Heimatverein gewinnt die „Wasserspiele“

 

Trotz des anhaltenden Regens fand am 25.Mai die 8. Auflage des Olympischen Turniers in Feldheim statt. Dem Wetter trotzten die 10 teilnehmenden Mannschaften mit guter Laune, Regenjacken und Regenschirmen. Glücklicherweise konnten 3 der 5 Disziplinen im Zelt, das dann zwar fast aus allen Nähten platze, stattfinden. Für Essen und Getränke war an diesem Tag wieder gesorgt, sollten sich doch die Teilnehmer und Zuschauer wohlfühlen und bis zum späten Abend bleiben.

Am Turnier nahmen neben 4 Mannschaften (Männer, Studenten, Jugend, Familie Richter) des Sportvereins noch der Kultur- und Traditionsverein mit einer gemischten Mannschaft aus KTV und Tanzmiezen, die Jagdpächtergemeinschaft, die Feuerwehr, der Heimatverein Schwabeck und 2 Mannschaften der SpVgg Marzahna teil. Die Männer von Eintracht Feldheim traten als Titelverteidiger mit derselben Mannschaft des Vorjahres an und wollten natürlich wieder auf dem vordersten Platz landen. Doch dieses Ziel hatten sich natürlich auch viele andere Mannschaften gesetzt und so begann das Turnier sehr spannend.

Die erste Disziplin hielten viele für einfach, es mussten schließlich nur 6 Fußbälle in ein Bettlaken, das von 3 Spielern gehalten wurde, gefangen werden. Doch weil die Bälle im Laken bleiben mussten und beim Fangen des nächsten Balles nicht heraus fallen durften, erwies es sich doch als nicht so einfach. Viele Mannschaften konnten sich mit diesem Spiel bereits einige Punkte sichern.

In der zweiten Disziplin war dann allerdings schon etwas mehr Geschick gefragt, jeder Spieler musste mit 3 Tischtennisbällen versuchen eine Angabe auf der Tischtennisplatte zu machen die dann in einer Kiepe hinter der Platte landen sollte. Viele vergaben aus Ehrgeiz allerdings 0,5 Punkte, so genannte Trostpunkte, für 3 saubere Angaben die jeweils nur einmal auf jeder Seite der Platte aufkamen durften. Es gab auch immer wieder Spieler die behaupteten, dass dies gar nicht funktionieren würde, aber sie wurden eines besseren belehrt als dann doch einige Spieler die Kiepe trafen. Bei diesem Spiel lagen die Feldheimer Männer vorn, dicht gefolgt vom Heimatverein Schwabeck.

Für ein wenig Abwechslung sorgte dann die dritte Disziplin - Cricket. Da der Regen etwas nachgelassen hatte, nutzte das Schiedsrichter-Trio die Chance und ging mit den Mannschaften auf das Fußballfeld. Dort wurde das Spielfeld in 3 Punktbereiche aufgeteilt und 3 kleine Crickettore aufgebaut. Jeder Spieler durfte einen Ball schlagen und bekam dann die Punkte für den Bereich in dem der Ball liegen blieb. Zusatzpunkte gab es für das Treffen der Tore. Auch hier war etwas Geschick gefragt und viele konnten feststellen dass es doch leichter gesagt als getan war. Hier hatte der Heimatverein eindeutig die Nase vorn, konnten sie doch von ihrer Startnummer 10 profitieren und gucken was die anderen Mannschaften alles falsch machten. Familie Richter, die SpVgg Marzahna und die Feldheimer Jäger konnten hier ebenfalls viele Punkte sammeln. Für die Feldheimer Studenten lief es an diesem Tag noch nicht so ganz rund, sie mussten sich in diesem Spiel sogar mit den wenigsten Punkten zufrieden geben.

Auf die vierte Disziplin freuen sich die ehrgeizigen Spieler nie, geht es hier doch mehr um Glück als um Können. Gewürfelt wurde wieder im Zelt da der Regen nun wieder stärker wurde. An diesem Tag war die Spanne der Punkte sehr groß, die Wilden Kerle aus Marzahna bildeten das Schlusslicht mit 20 Augen während die Feldheimer Feuerwehr mit 34 Punkten triumphierte. Dieses Spiel brachte wieder einmal alles durcheinander, die bisher so guten Feldheimer Männer würfelten sich ins Abseits, dagegen hatten die Studenten jetzt Glück, genauso wie die Feuerwehr und die Jäger. Natürlich rief das wieder Unmut hervor, doch das ist kein Grund diese Disziplin aus dem Rahmenprogramm zu wählen, hier zählt vielmehr das Motto des Turniers „Dabei sein ist alles“.

Die fünfte Disziplin fand dann noch einmal auf dem Fußballfeld bei Nieselregen statt, es ging diesmal zum Fußball-Tennis-Parcours. Jeder Spieler musste erst mit dem Fußball einige Slalomstangen und eine Gasse durchlaufen bis er dann 1 Tennisball in eine der 3 Kiepen werfen durfte. Jede Kiepe hatte eine bestimmte Punktwertigkeit, was bei einigen Spielern zu Entscheidungsschwierigkeiten führte. Des Weiteren wurde noch die Zeit der Mannschaft gestoppt und in Punkte umgerechnet. Bei dieser Disziplin hatten die Fußballspieler eindeutige Vorteile, die Feldheimer Jugend und die Männer konnten die 2 schnellsten Zeiten bieten. Allerdings kam es an diesem Tag nicht nur auf die Schnelligkeit sondern auf die Geschicklichkeit an. Einige schnelle Spieler mussten hier dem nassen Untergrund Tribut zollen, erwies sich dieser zusammen mit der körperlichen Schwerkraft doch als viel größerer Gegner.

Nach den fünf Disziplinen gab es eine Pause, das Schiedsrichter-Trio musste nun alle 5 Spiele auswerten und die Urkunden schreiben. Doch bevor die Siegerehrung durchgeführt werden konnte, mussten die Feldheimer Männer noch ihre Platzierung mit Familie Richter auswürfeln, da beide Mannschaften die gleiche Punktzahl erkämpft hatten.

Zur Siegerehrung waren dann alle Mannschaften wieder einmal gespannt auf ihre Platzierung, denn es waren ja keine Zwischenergebnisse bekannt. Bei vielen gab es das glückliche Aufatmen wenn sie nicht genannt wurden, bei anderen wiederum konnte man Erstaunen in den Gesichtern sehen, diese Mannschaften hatten gar nicht mit einem guten Abschneiden gerechnet.

Der Schwabecker Heimatverein konnte sich die Goldmedaille und den Wanderpokal in diesem Jahr schon zum zweiten Mal nach 2009 sichern, dies gelang bisher nur den Titelverteidigern. Die Silbermedaille ging mit 2 Punkten Unterschied an die Feuerwehr Feldheim, hier ärgerten sich die Kameraden nun noch ein weiteres Mal über die verschenkten Punkte im letzten Spiel. Hingegen waren die Drittplatzierten überaus glücklich über die Bronzemedaille, waren sie doch sonst immer an den Medaillenrängen vorbeigerutscht.

Nach Beendigung des Turniers war dann aber der Tag auf dem Sportplatz noch nicht vorbei, der Sportverein hatte noch für ein weiteres Spiel gesorgt, das Champions-League-Finale. Und auch bei diesem Spiel gingen am Abend die Meinungen, Wünsche und das Glück auseinander, der Ehrgeiz der Spieler und Zuschauer endete erst nach dem Abpfiff durch den Schiedsrichter im Wembley-Stadion.

 

Text: Dagmar Schmidt

 

 

Platz

Mannschaft

Punkte

1

Heimatverein Schwabeck

67,5

Manfred Puhlmann, Axel Höhne, Frank Wassersleben, Ines Puhlmann

2

Feuerwehr Feldheim

65,5

Arvid Kwasnicki, Sebastian Herbst, Christian Raguse, Arne Kwasnicki

3

KTV & Tanzmiezen

65

Ilka Glück, Iris Höhne, Dana Adler, Anja Räbiger, (Emil Räbiger, Leon Gaedtke)

4

Eintracht Feldheim - Männer

63,5

Marcel Billep, Torsten Schäfer, Thomas Adler, Lutz Guthe

5

Eintracht Feldheim - Familie Richter

63,5

Petra Richter, Anita Richter, René Ziegelmeier, Larissa Lüpke

6

Jagdpächtergemeinschaft Feldheim

63

Thomas Senft, Stefan Birk, Gerhard Stahlberg, Iris Schmidt

7

SpVgg Marzahna

61,5

Sandra Heinze, Mario Heinze, Thomas Schäfer, Fred Mehlhase

8

Eintracht Feldheim - Jugend

58

Torsten Senft, Philipp Glück, Jonas Höhne, Niels Höhne

9

Eintracht Feldheim - Studenten

55

Roswitha Schmidt, Franziska Senft, Robin Hähndel, Andreas Bahr

10

Wilde Kerle Marzahna

43

Tobias Heinze, Robert Heinze, Sarah Mehlhase, Elias Schäfer